Rhabarber – gesund und kalorienarm!

Abgelegt unter: Gesundheitstipps,Naturheilmittel von Claudia am 1 June 2017 um 17:14 Uhr

Im Moment kann man wieder überall Rhabarber kaufen. Es ist Rhabarber-Zeit! Rhabarber ist aufgrund seines lecker fruchtig-sauren Geschmacks beliebt und eignet sich zur Verfeinerung von einer Vielzahl von Speisen. Besonders im Kompott oder als Rhabarber-Kuchen ist Rhabarber bekannt. Rhabarber hat zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, die bedeutsam für den menschlichen Organismus sind.

Folgende Stoffe sind im Rhabarber enthalten:

  • Vitamin C
  • Vitamin K
  • Magnesium
  • Kalium
  • Eisen
  • Phosphor
  • Jod
  • Apfel- und Zitronensäure
  • Pektin
  • Gerbstoffe
  • Glykoside
  • ätherische Öle

100 Gramm Rhabarber enthält ca 14 bis 21 Kilokalorien und nur 0,2 Gramm Fett sowie 0,9 Gramm pflanzliches Protein (Eiweiß). Der Anteil an Kohlenhydraten liegt bei circa 4,5 Gramm, während der Gehalt an Ballaststoffen 1,8 Gramm beträgt. Besonders toll ist Rhabarber auch deshalb, weil Rhabarber keinerlei Cholesterin hat. Das in Rhabarber reichlich enthaltene Vitamin C stärkt das Immunsystem und die Abwehrkräfte.

Der hohe Gehalt an Kalium sorgt eine Entwässerung des Körpers und fördert den Transport von Nährstoffen in die Körperzellen. Das enthaltene Natrium unterstützt die Verdauung und stimuliert die Darmbewegung. Des Weiteren ist Rhabarber zeichnet sich Rhabarber durch eine blutreinigende Wirkung aus und kann als Mittel zur Entschlackung verwendet werden.

Allerdings sollte man auf den Kauf und Verzehr von frischen Rhabarber achten. In Rhabarber ist Oxalsäure enthalten. Oxalsäure ist giftig für den Körper. Je älter der Rhabarber wird, desto höher steigt auch der Gehalt an Oxalsäure. Aus diesem Grund sollte man Rhabarber nach Ende Juni nicht mehr ernten. Die optimale Erntezeit erstreckt sich über die Sommermonate vor Juni. Der schädliche Effekt der Oxalsäure kann heruntergesetzt werden, wenn der Rhabarber mit Milch versetzt wird. So wird die Oxalsäure durch das Kalzium neutralisiert.

Jedoch sollte man bei Rheuma, Arthritis, Nierensteinen oder Gicht besser auf einen Verzehr von Rhabarber verzichten. Darüber hinaus sollten Schwangere und Kleinkinder aber generell keinen Rhabarber verzehren.

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