Sarkoidose

Abgelegt unter: Krankheiten von Claudia am 15 October 2013 um 14:17 Uhr

Die Sarkoidose (auch „Morbus Boeck“ genannt) ist eine relativ seltene Krankheit – ca. 30.000 Patienten gibt es in Deutschland. Bei einer Sarkoidose bilden sich Knötchen und man hat viele Entzündungen im Körper, dies geschieht aufgrund der erhöhten Anzahl und Aktivität von Lymphozyten. Die Sarkoidose entsteht meistens in Lunge und Lymphknoten, kann aber auch im restlichen Körper entstehen.Oftmals sind dann auch Augen, Leber, Haut, Herz und Milz betroffen. Die Ursache einer Sarkoidose ist bisher ungeklärt.

Bei der Sarkoidose unterscheidet man zwischen der chronischen und der akuten Sarkoidose. Bei der akuten Sarkoidose werden die Patienten in der Regel wieder ganz gesund – die Symptome sind meist Husten, Kurzatmigkeit und Gliederschmerzen, sowie Nachschweiß, starkes Krankheitsgefühl und Fieber. Oftmals kommen bläulich-gelbe Flecken im Gesicht vor, Augenentzündungen und Lymphknotenschwellungen sind ebenso Hinweise auf eine Sarkoidose. Um eine (chronische) Sarkoidose festzustellen, wo die Symptome untypisch sind, wird ein MRT gemacht, geröntgt oder es werden Gewebeproben entnommen zur Untersuchung. Sarkoidose kann sogar zum Tode führen, wenn die Krankheit über Jahre unentdeckt und unbehandelt bleibt – es kann zu Organversagen kommen. Sarkoidose wird im Normalfall mit schmerzbefreienden Mitteln bekämpft, sowie mit entzündungshemmenden Medikamenten wie Cortison.