Kann Kaffee wirklich vor Krankheiten schützen?

Abgelegt unter: Diabetes von Corinna am 29 February 2012 um 16:50 Uhr

Wer kennt das nicht? Man kommt früh ins Büro und hat das Gefühl, noch gar nicht ganz wach zu sein. Zieht dann Kaffeeduft durch den Raum, werden Geist und Körper mobilisiert. Viele Menschen kommen nur durch ihre Tasse Kaffee am Morgen in die Gänge. Nun gibt es auch noch gute Nachrichten für die Genießer: Kaffee kann vor Diabetes schützen.

Na, wer trinkt da nicht gleich eine Tasse mehr zum Schutz? Aber Spaß beiseite. Es ist
wirklich wahr! Eine Langzeitstudie des Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam-
Rehbrücke (DifE)
hat erwiesen, dass mehr als vier Tassen Kaffee am Tag das Diabetes-2-Risiko um 23 Prozent senken können. Dabei ist es unwichtig, ob es sich um koffeinfreien oder koffeinhaltigen Kaffee handelt, den man zu sich nimmt. Das freut die Kaffeeliebhaber sicherlich. Des Weiteren haben die Forscher feststellen können, dass Kaffeegenuss keine Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervorruft.

Damit aber nicht genug: Vor einiger Zeit gab es schon die wissenschaftliche Erkenntnis einer dänischen Langzeitstudie, dass Zucker im Kaffee schlank machen kann. Wer seinen Kaffee mit Zucker süßt, senkt sein Risiko für Übergewicht um 40 Prozent. Die Wirkung erreicht man mit fünf bis sechs gezuckerten Tassen. Allerdings wurde diese Studie nur an Männern durchgeführt. Bleibt zu hoffen, dass diese Art den Kaffee zu genießen auch Frauen schlank macht.

Für Schwangere wurde herausgefunden, dass bis zu drei Tassen Kaffee am Tag das
Frühgeburtsrisiko senken können.

Man wird sicherlich noch weitere neue Erkenntnisse rund um die Wirkung von Kaffee
erwarten dürfen. Doch bisher gilt: Hoch die Tassen!

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  1. Das sind ja mal interessante Neuigkeiten. Wobei man manchmal gar nicht mehr weiss, was nun gut ist und was nicht. Früher hieß es ja zum Beispiel, Kaffee würde entwässernd wirken und man könne ihn nicht zur aufzunehmenden Flüssigkeitsmenge dazurechnen. Das wurde ja bereits nun widerlegt. Wobei ich als aktiver Kaffeetrinker natürlich lieber positive Nachrichten dazu höre 🙂

    Judi am March 3, 2012 um 10:31 am Uhr

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