Chip aus Silikon als künstliche Retina
Der Silikonchip als künstliche Retina ist eine Neuentwicklung welche in Zukunft Menschen mit Sehbehinderung helfen soll. Dem Chip ist es möglich die Netzhaut exakt zu imitieren. Er enthält 5760 Phototransistoren (diese entsprechen den Photorezeptoren der Retina) die mit weiteren 3600 Transistoren vernetzt sind (entsprechen den verarbeitenden Neuronen). Die künstliche Retina als Silikonchip ist nur 3,3 mal 3,5 mm groß und bedeutet einen großen Fortschritt für die Behandlung sehbehinderter Menschen. Bisher mußten künstliche Retinas immer mit einem externen Computer und einer Kamera verbunden sein um die Daten auf eim Implantant im Auge zu übertragen.
Die neue künstliche Retina aus Silikon kann als Implantatchip ins Auge gepflanzt und an die Sehnerven angeschlossen werden. Kareem Zaghloul von der Universität of Pennsylvania entwickelte diesen Chip mit seinem Team, was für eine tolle Leistung!



Interessant was man scheinbar mit Silikon inzwischen machen kann. Bisher polsterten nur manche Frauen ihren Busen mit Silikon aus, während man jetzt schon eine künstliche Retina herstellen kann.
Dafür brauchte man bisher noch Silizium-Chips!!
Oder ist das nur ein Schreib- bzw. Übersetzungsfehler?
Nein, der Silikonchip als künstliche Retina ist schon korrekt. Habe darüber einen Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung gelesen. Ja schon verblüffend, was sich die Forscher so alles einfallen lassen….
Grüße, Claudia
Quatsch!
Natürlich ist es ein Übersetzungsfehler: es muss Silizium heissen.
Ausserdem hat er einen Chip entwickelt, den man vielleicht in eine Kamera einsetzen kann, aber niemals in das menschliche Auge. Sein Chip soll das menschliche Auge ersetzen und zu besseren Kameras führen.
Wenn man sich mit Elektronik befasst, sollte man nicht Medizinerzeitschriften lesen.